Vom 12. bis 15 März 2015 geht die Nonfiktionale unter dem Motto "Schauplätze" in die nächste Runde

Landschaften, Orte, Plätze. Schauplätze. Menschen prägen Lebensräume, Menschen werden durch Lebensräume geprägt. Natur, Landstriche, Städte wirken auf uns und unsere Perspektive auf die Welt. Sie beeinflussen unsere Wahrnehmung von Raum und Zeit, sie bestimmen unsere Welt der Gefühle von Freiheit oder Beengtheit wie auch unsere Art der Kommunikation. Der Mensch kann sich dem Raum fügen, ihn verändern oder sich anpassen. In jedem Fall muss er mit ihm in Beziehung treten.

Die Nonfiktionale 2015 möchte mit dem Thema "Schauplätze" filmische Räume öffnen. Wir suchen Filme, die von der Wechselbeziehung Mensch und Raum erzählen. Kamera, Ton und Montage lassen die "Schauplätze" filmisch neu entstehen, sie vermessen und gestalten, geben Charakter und Bedeutung vor. Die so geschaffenen Arenen präsentieren sich dem Zuschauer als Sehnsuchtsorte, Gefängnisse oder Biotope, als Projektionsflächen oder Seelenspiegel. Dabei kann der Raum zu einem eigenen Protagonisten werden oder zum Antagonisten der Menschen, die darin leben. In jedem Fall ist er nicht nur Kulisse - sondern ein bestimmendes Sujet und damit ein zentrales, erzählerisches Element im Film.

Nähere Informationen zur Filmanmeldung finden Sie hier.

 


Schauplatz Moorkuppel

Hat das Moor in Bad Aibling eine lange Geschichte, so sind die alljährlich in Moor getauchten Regisseure und Regisseurinnen mittlerweile ebenfalls liebgewonnene Tradition und Aushängeschild der Nonfiktionale geworden.

Und so fand auch diesmal ein Fotoshooting in der Bad Aiblinger Therme statt. Dabei hatten zwei moorverhüllte Preisträger des Festivals 2014 die Aufgabe, das aktuelle Motto „Schauplätze“ in entsprechende Posen umzusetzen. Festgehalten wurden diese vom Fotografen und FotoDoks-Mitbegründer Robert Pupeter. Und so werden unsere beiden „Moormenschen“ demnächst Plakat, Programmheft und Katalog zieren…