Jury 2008

Sandra Buchta

betreut bei German Films den Bereich Dokumentarfilm sowie die deutschen Filmwochen in Warschau, Krakau und Moskau. Sie studierte Romanistik und Amerikanistik in München, Orléans und Albuquerque. Nach dem Magister absol-
vierte sie an der Hochschule für Fernsehen und Film in München den Aufbaustudiengang Film-, Fernseh- und Theaterkritik. Als freie Journalistin arbeitete sie für ver-
schiedene Zeitungen. Seit 2004 war sie zudem für die Stiftung Literaturhaus München in der Programmplanung und Pressarbeit tätig.


Bernd-Günther Nahm

ist seit 1989 Leiter der Filmwerkstatt in Kiel und seit 1999 Geschäftsführer der Kultu-
rellen Filmförderung Schleswig-Holstein e.V. Er studierte Naturwissenschaften an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel sowie visuelle Kommunikation/ Fotografie-
Film mit dem Schwerpunkt Dokumentarfilm in Dortmund. Als Dokumentarfilmer und Dozent für Medien arbeitete er in verschiedenen Bildungseinrichtungen (u. a. in Togo, Jemen und zwei Jahre in Kamerun) und für das Fernsehen.


Lars Barthel

wirkte als Kameramann bei zahlreichen Dokumentar- und Spielfilmen mit, darunter: Lichter aus dem Hintergrund (1998), Ich Chef, Du Turnschuh (1998), Julias Wahn (1999), Texas Kabul (2004) und Ketchup in Tuva (2008). Für sein Regiedebüt Mein Tod ist nicht Dein Tod (2006), das letztes Jahr auf der Nonfiktionale gezeigt wurde, wurde er mehrfach ausge-
zeichnet. Er wurde in Erfurt geboren, studierte an der HFF Potsdam-Babelsberg in der Fachrichtung Kamera und war dort von 1978 bis 1980 Kamerameisterschüler. 1982 wanderte er für ein Jahr nach Indien aus. Seit 1983 lebt er in (West-)Berlin. 1996/97 war er Gastprofessor an der HFF Potsdam.


Das Nonfiktionale-Team wurde 2008 unterstützt von


Moderatoren 2008

Dietrich Kuhlbrodt

schreibt Filmkritiken seit fünfzig Jahren ("Filmkritik"), heute für konkret, Schnitt (Kolumne Brodt und Spiele) und taz. Mitherausgeber von www.filmzentrale.de. Bücher: Das Kuhlbrodtbuch (2002), Deutsches Filmwunder. Nazis immer besser (2006). Rollen im Film: Das deutsche Kettensägenmassaker (Schlingensief); Europa (Lars von Trier) und auf der Bühne: Bambiland, (Burgtheater Wien, Jelinek/Schlingensief); Treffpunkt Golgatha (Theaterakademie/Prinzregententheater München). Verfolgte als Staatsanwalt jahrzehntelang Naziverbrechen. Lebt mit der Künstlerin Brigitte Kausch glücklich in Hamburg.


Werner Ružička 

ist seit 1985 Leiter der Duisburger Filmwoche. Er studierte Germanistik, Philosophie und Sozialwissenschaften in Bochum. Ab 1974 Leiter der kommunalen Filmarbeit in Bochum. 1978-82 Regie und Produktionsleitung beim dokumentarischen Langzeitprojekt Prosper/Ebel – Eine Zeche und ihre Siedlung. Nach 1982 Arbeiten für Fernsehen und Theater. Juror u. a. bei den internationalen Kurzfilmtagen Wels und beim Adolf Grimme Preis. Lehraufträge für Dokumentarfilm, u. a. an der HFF München, Goethe-Institut-Seminare u. a. in China und Israel.