Grenzgänge

Im Jahr 2012 begaben wir uns auf Grenzgänge
und luden ein zu Entdeckungsreisen an die Ränder
des dokumentarischen Genres. Welche andersartigen
Erzählweisen ermöglichen es, komplexen
Wirklichkeiten gerecht zu werden oder schwer
zugängliche Lebensbereiche zu visualisieren? Welche
stilistischen Wagnisse sind erlaubt? In welcher
Weise verändern Genrekreuzungen den Blick?
Und wie wandelt sich dadurch die Einfassung des
Begriffs „Dokumentarfilm“? Das filmische Werk wird zum Labor des Experimentierens mit der Wirklichkeit. Wir hatten in unserem Programm Filme versammelt, die konventionelle
Gattungsgrenzen überschreiten und diese in ihrer
Überschreitung überhaupt erst erfahrbar machen.