Jury 2015

Klaus W. Becker

ist seit 2001 Geschäftsführer des Filmbüros Bremen, der Kulturellen Filmförderung des Bundeslandes. Seit 1951 im hohen Norden, war er zunächst Lehrbeauftragter im Wort-Bild-Bereich. Außerdem widmete er sich kultur-politischen Arbeiten – etwa zur Novellierung des Filmfördergesetzes oder für den Bundesverband Kamera – wie auch (foto-)journalistischen Veröffentlichungen in Fach- und Tageszeitungen. Ab 1983 arbeitete er in verschiedenen Funktionen bei Filmproduktionen mit (u.a. für Peter Watkins, Nettie Wild oder Margarethe von Trotta). Juror u.a. in Biberach und Izmir sowie Gutachter der Filmbewertungsstelle Wiesbaden. Sein Motto: „Mich haben immer Anfänge interessiert und Eigensinn.“


Susanne Schüle

ist Kamerafrau bei Dokumentar- und Spielfilmen. Sie studierte zunächst an der HdK in Berlin und wechselte 1992 in den Fachbereich Kamera der HFF „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg. Seit 1995 ist sie als freiberufliche Kamerafrau für Fernseh- und Kinofilme tätig und hält Kameraseminare sowie Gastvorträge an diversen Filmschulen und Instituten. 2009-2014 war sie Professorin an der Filmhochschule „Konrad Wolf“ im Studiengang Cinematography. Für „Absolut Warhola“ wurde sie mit dem Grimme-Preis sowie mit dem Preis für die beste Kameraführung bei DOK Leipzig ausgezeichnet. 2012 erhielt sie den Bremer Dokumentarfilmförderpreis für „Ein Geschenk des Himmels“.


Andreas Pichler

wurde in der zweisprachigen Stadt Bozen (Italien) geboren. Das Studium der Philosophie und Theaterwissen-schaften in Bologna und Berlin schloss er mit dem Magister ab. Er arbeitet als Regisseur und Autor von Dokumentar-filmen in Deutschland, Italien und Österreich. Die meisten seiner Filme sind europäische Koproduktionen und sind auf zahlreichen internationalen Festivals gelaufen. Für seinen Kinofilm „Das Venedig Prinzip“ erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den ARRI-Kamerapreis 2013 auf der Nonfiktionale. Seit einigen Jahren ist Andreas Pichler auch als Produzent für Miramonte Film und Echo Film tätig.


Bürgerpreis
Neben den Hauptpreisen vergab auch im Jahr 2015 wieder eine dreiköpfige Schülerjury des Gymnasiums Bad Aibling - bestehend aus Katharina Kohl, Anreas Ehof und Benjamin Haubmann – den von Aiblinger Bürgern gestifteten Bürgerpreis in Höhe von 500 €.


Moderation

Filme auf der Leinwand zu präsentieren ist das eine. Das Reden über Film das andere – und es ist uns nicht minder wichtig. Denn im Austausch der Gedanken, Erfahrungen oder Eindrücke wird unser Programm der Nonfiktionale lebendig und wächst zusammen. Daher legen wir von jeher Wert auf die Diskussionen mit den Filmemachern und dem Publikum im Anschluss an jede Filmvorführung. Zwei kenntnisreiche Gastmoderatoren haben uns dabei unterstützt:


Doris Kuhn

Geboren 1962 in München. Studium der Amerikanistik und Psychologie. Mehrere Jahre Jobs als Scriptgirl, Schnitt- und Regieassistentin. Teil der letzten Super-8 Bewegung der BRD. Unterrichtet Taekwon-Do. Betreibt seit Äonen mit vier Freunden das Werkstattkino und erklärt zur Not auch das Programm. Arbeitet als freie Journalistin, schreibt aber hauptsächlich Filmkritiken, z.B. für die Süddeutsche Zeitung, Artechock und ein paar Underground-Blätter. Buchveröffentlichung: „Beim nächsten Film wird alles anders“. Mitarbeit an Filmbüchern mit Essays über u.a. Dirty Harry/Don Siegel; Solaris/Steven Soderbergh; Ulla Jacobson; Filmclubs wie 'Buio Omega'. Wohnt in München und Leipzig.


Werner Ružička 

ist seit 1985 Leiter der Duisburger Filmwoche. Er studierte Germanistik, Philosophie und Sozialwissenschaften in Bochum. Ab 1974 Leiter der kommunalen Filmarbeit in Bochum. 1978-82 Regie und Produktionsleitung beim dokumentarischen Langzeitprojekt PROSPER/EBEL - EINE ZECHE UND IHRE SIEDLUNG. Nach 1982 Arbeiten für Fernsehen und Theater. Juror u. a. bei den internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen und beim Adolf Grimme Preis. Lehraufträge für Dokumentarfilm, u. a. an der HFF München, Goethe-Institut-Seminare u. a. in China und Israel. Seit 2007 ist er Gastmoderator bei der Nonfiktionale.