Über:Ich

Unter dem Motto "Über:Ich" zeigen wir in diesem Jahr Dokumentarfilme, in denen der Regisseur ein zentraler Protagonist vor der Kamera ist. Alle thematischen Spielarten sind dabei vertreten: die Autobiografie, der Selbstversuch, der gesellschaftskritische bzw. investigative Diskurs oder aber die Neuerfindung eines „Ichs“. In jedem Fall  ist die filmische Eigenperspektive von einer ausgeprägten Subjektivität bestimmt. Welche Erzählungen sind möglich, wenn der Filmemacher diese Doppelrolle einnimmt? Wie wirkt sich die Präsenz des Autors auf die filmische Darstellung aus? Wie wird eine Innen- zur Außenansicht und umgekehrt? Auf welche Weise entwickelt der Regisseur eine Distanz zu seinem filmischen "Ich"?