Jury 2018

(c) Sylvia Steinhaeuser

Anne Fabini

arbeitet seit 1999 als freiberufliche Editorin gleichermaßen erfolgreich im Dokumentar- wie im Spielfilmbereich. Ihre Filmografie umfasst zahlreiche preisgekrönte Werke. "Return to Homs" (2014) und „Of Fathers and Sons“ (2018) gewannen jeweils den World Documentary Grand Jury Award beim Sundance Film Festival. Für den Spielfilm "Houston" wurde ihr der Preis der Deutschen Filmkritik für Besten Schnitt 2013 zugesprochen. Beim Deutschen Filmpreis war sie bereits dreifach in der Kategorie „Bester Schnitt“ nominiert. Anne Fabini ist zudem eine anerkannte Mentorin für Dokumentarfilm und betreut internationale Programme wie DOK.Incubator, Rough Cut Service und Docs by the Sea.


Rainer Frimmel

geboren in Wien, besuchte von 1992 bis 1994 das Kolleg für Fotografie an der Graphischen Lehranstalt in Wien und arbeitete anschließend bis 1998 als freier Fotograf. Seit 1996 arbeitet er gemeinsam mit Tizza Covi an Projekten in den Bereichen Fotografie, Theater und Film. 2002 gründeten sie gemeinsam die Filmproduktionsfirma Vento Film, um ihre Filme unabhängig zu produzieren. Für ihre Dokumentarfilme „Das ist alles“ und „Babooska“ erhielten sie zahlreiche Auszeichnungen. Ihr erster Spielfilm "La Pivellina" wurde mit dem Europa Cinemas Label in Cannes prämiert und war der österreichische Beitrag für den Auslands-Oscar 2010. Ihr dritter Spielfilm “Mister Universo“ lief 2016 im internationalen Wettbewerb von Locarno, wo er mehrfach ausgezeichnet wurde.


Petra Schmitz

Rundfunkjournalistin und Historikerin, leitet seit 1999 die dfi-Dokumentarfilminitiative im Filmbüro NW (Köln) und leitete zuvor im Grimme-Institut Projekte zur Mediengeschichte der Bundesrepublik und der DDR sowie zur Darstellung des Europäischen Einigungsprozesses in den Medien.  In der dfi konzipiert und führt sie Symposien und Workshops zur Ästhetik, aktuellen Situation und Geschichte des Dokumentarfilms in Deutschland sowie zur Praxis des dokumentarischen Arbeitens durch und gibt die Buchreihe „Texte zum Dokumentarfilm“ heraus, die bisher 20 Bände umfasst und im Berliner Verlag Vorwerk8 erscheint.


Bürgerpreis

Neben den beiden Hauptpreisen vergab eine dreiköpfige Schülerjury des Gymnasiums Bad Aibling (Johanna Eberlein, Johanna Huber und Daniel Hetzer) den von Aiblinger Bürgern gestifteten Bürgerpreis in Höhe von 750 Euro.  


Moderation 2018

Daniel Lang

Daniel Lang ist Filmemacher und seit 2012 Künstlerischer Mitarbeiter der Abteilung Dokumentarfilm an der HFF München. Er wurde 1977 in eine deutsch-britische Künstlerfamilie in Bayern geboren. Zwischen 1986 und 1989 Aufenthalt in Australien. 1998 bis 2001 Studium „Film and Drama“ der University of Reading, England. 2001 bis 2007 Regiestudium an der HFF „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg. Ein einjähriger Aufenthalt in Peking folgt. Weltweite Teilnahmen und Preise auf Filmfestivals. Unter anderem Berlinale, Oberhausen und Clermont-Ferrand. 2017 war er für drei Monate Stipendiat der Villa Kamogawa in Kyoto. Daniel Lang lebt und arbeitet in Murnau am Staffelsee. 


Werner Ružička 

ist seit 1985 Leiter der Duisburger Filmwoche. Er studierte Germanistik, Philosophie und Sozialwissenschaften in Bochum. Ab 1974 Leiter der kommunalen Filmarbeit in Bochum. 1978-82 Regie und Produktionsleitung beim dokumentarischen Langzeitprojekt „Prosper/Ebel - Eine Zeche und ihre Siedlung“. Nach 1982 Arbeiten für Fernsehen und Theater. Juror u.a. bei den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen und beim Adolf-Grimme-Preis. Lehraufträge für Dokumentarfilm, u.a. an der HFF München, Goethe-Institut-Seminare u.a. in China und Israel. Seit 2007 ist er Gastmoderator bei der Nonfiktionale.