Filme 2018

Ausführlichere Filminformationen folgen in Kürze

 


Do, 8. März, 19.00 Uhr


CH 2013, 92 Minuten, OmU

Regie: Anna Thommen


Ankommen in der Fremde, in der Träume und Möglichkeiten immer wieder aneinanderprallen. Mit großer Geduld und Zuneigung zu seinen Protagonisten begleitet der Film eine Integrationsklasse in der Schweiz auf dem gewundenen Weg in eine berufliche Zukunft.

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Der Film begleitet den AfD-Bundessprecher Jörg Meuthen in seinem Wahlkampf. Der clevere und wortgewandte Politiker federt schrille Thesen radikaler Parteigenossen ab, wenn es opportun erscheint, und öffnet die rechte Flanke, wenn es seinem Machtausbau dient. Ein gewagter Film, der Meuthen nahe genug kommt, um sich von ihm zu distanzieren.

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Menschentürme so hoch wie Häuser. Und immer ist der Triumph so greifbar nah wie der jähe Absturz. Die über 200-jährige Tradition der „Castells“ wird in Katalonien mit Leidenschaft gepflegt. Monatelang werden Erwachsene und Kinder auf den Wettkampf vorbereitet. Doch ist die Gemeinschaft am Ende geschlossen und stabil genug um den Sieg zu erringen?

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Kein Mensch weit und breit. Stattdessen verlassene und teilweise vergessene Orte. Die Natur erobert sie sich zurück, überwuchert sie, füllt sie mit dem Geräusch von Regen oder Vogelstimmen. Ein postapokalyptisches Szenario aus unserer Gegenwart, bildmächtig und voller poetischer Kraft.

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Fenster zum Hof. In den Räumen der Düsseldorfer Musikhochschule wird auch nachts noch geprobt oder gespielt. Aus dem Zusammenspiel erleuchteter und ins Dunkel getauchter Räume, Musik sowie einer raffinierten Montage entsteht ein filmisch komponiertes Klanggebäude.


Das Werden einer Schallplatte, in hypnotischen Schwarz-Weiß-Aufnahmen sichtbar gemacht und mit einer ausgeklügelten Tonspur verknüpft. Maschinen, die ebenso von einer anderen Zeit zu künden scheinen wie das alte Presswerk, in dem sie stehen. Eine Verbeugung vor dem Mythos Vinyl.


Avantgardemusik und Alltagsleben, Subkultur und Architektur Budapests verschmelzen im ansteckend energiegeladenen Rhythmus des Films. Aus dem Zusammenspiel der Bilder und Töne entsteht ein atmosphärisch dichtes Cinepoem


Von einer, die auszog, sich dem Fernweh hinzugeben. Eine von Begegnung zu Begegnung mäandernde sinnlich-poetische Reise von Wien gen Osten. Eine Liebeserklärung an die große weite Welt.


Das Leben kann kalt sein. Zsuzsanna und Sandor leben seit Monaten unter einer Münchner Brücke. Doch ihr Gefühl der Nähe wie auch ihre geteilten Mahlzeiten spenden Trost und innere Wärme.


Eine Imbissbude auf der Insel Lesbos, Sommer 2015. Die griechischen Betreiber versorgen dort vorübergehend gestrandete Flüchtlinge mit Essen, Getränken und Strom. Dabei versuchen sie, Überblick, Menschlichkeit wie auch Geschäftssinn im allgemeinen Ausnahmezustand nicht aus dem Blick zu verlieren.


Mit ebenso behutsamen wie präzisen Bildern erzählt der Film vom Arbeiten und Sterben in einem Berliner Hospiz. Zigaretten und Erinnerungen werden geteilt, der Besuch der Schiegermutter nervt. Die Reinigungskraft Danka findet zwischendrin immer auch Zeit für einen Plausch mit den Bewohnern. Ein Film über das Leben an einem Ort des Sterbens.

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Über Geld redet man nicht? Mitnichten! Im direkten Gespräch zwischen Kunden und Bankangestellten entfaltet der Diskurs des Geldes seine volle Macht. Von Benin bis Zürich, von Bolivien bis Pakistan werden die persönlichen Lebensumstände zum wirtschaftlichen Verhandlungsgegenstand.

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Liebe in Zeiten allgemeiner Unsicherheit. Vier junge Paare in Thessaloniki, Sevilla, Dublin und Tallin. Bei allen sickert Politik in Form von Perspektivlosigkeit und Zukunftssorgen in ihre Beziehungen. Und so entpuppt sich das überaus intime Gruppenbild am Ende als virtuos gesponnenes Zeitdokument eines unerfüllten europäischen Traums.

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Jürgen „The Rock“ Hartenstein will es noch einmal wissen. Nach Jahren des Pausierens will der einst siegreiche Boxer sich erneut im Ring beweisen. Doch der Weg dorthin ist steinig und fordert ihm unbedingten Willen sowie eiserne Disziplin ab.

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Preise:
2008 Deutscher Kamerapreis; Prädikat besonders wertvoll

Sex, Drugs, Techno und heiße Maroni. Das Leben einer Teenager-Clique vom Zürichsee steht an der Schwelle zwischen Kindheit und Erwachsenenwelt. Durch die virtuose rhythmische Montage verdichtet der Film Alltagsbeobachtungen und  bekommt so das Lebensgefühl der Jugendlichen zu fassen.

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1000 Nachrichten und 1900 Bilder sendet die dpa Tag für Tag aus. Doch was bedeutet es, wenn Meldungen zur Ware werden und gleichzeitig unsere Wahrnehmung der Welt beeinflussen? Ein unbestechlicher Blick in den Maschinenraum der Nachrichtenproduktion.

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Schweineschlachtung als künstlerischer Akt. Lyrik, Musik, Skulptur und Filmbild verschmelzen zu einer eindrucksvollen mehrstimmigen Hommage an das traditionalle Leben von Bauern in Südtirol.

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Touching Concrete

(Junge doks)

Do, 8. März, 10.30 Uhr


D/Südafrika 2017, 58 Minuten, OmU

Regie: Ilja Stahl


Das Aufwachsen in Hillbrow, einem von Armut und Kriminalität geprägten Stadtteil von Johannesburg, ist wahrlich kein Zuckerschlecken. Tebogo, Karabo und ihre Freunde finden eigene Wege, um mit allgegenwärtiger Gewalt und der eigenen ziellosen Energie umzugehen. Ein Film, ganz nah und unmittelbar dran an seinen jungen Protagonisten.


Neuland

(Junge doks)

Fr, 9. März, 10.30 Uhr


CH 2013, 92 Minuten, OmU

Regie: Anna Thommen


Ankommen in der Fremde, in der Träume und Möglichkeiten immer wieder aneinanderprallen. Mit großer Geduld und Zuneigung zu seinen Protagonisten begleitet der Film eine Integrationsklasse in der Schweiz auf dem gewundenen Weg in eine berufliche Zukunft.