Reglement 2018

Programmgestaltung

Die Nonfiktionale zeigt deutschsprachige Dokumentarfilme und präsentiert sich jedes Jahr unter einem anderen Motto. Entscheidend für die Filmauswahl ist der thematische Bezug zum Motto. In unserem Programm streben wir eine Bandbreite filmischer Zugänge und inhaltlicher Facetten an. Besonders wichtig sind uns die Gespräche im Anschluss an die Vorführungen. Im Dialog zwischen Filmemachern, Branchenvertretern und Publikum werden die Filme diskutiert und Aspekte des Filmschaffens kritisch beleuchtet.

Motto 2018 "Sprechende Bilder"

Die Nonfiktionale 2018 widmet sich dem Motto Sprechende Bilder. Dabei möchten wir Filme in den Blick nehmen, die ihre treibende erzählerische Kraft aus dem Bild, der Beobachtung oder der Montage schöpfen und dabei auf Interviews, geführte Gespräche und Off-Kommentar als strukturgebende Elemente verzichten.

Aus dieser erzählerischen Entscheidung ergeben sich überaus spannende kreative Möglichkeiten, aber auch Herausforderungen: Wie lässt sich das Geschehen vor der Kamera so kondensieren, dass der Zuschauer die Orientierung behält? Wie spinnt man den erzählerischen Bogen? Wie werden wesentliche Informationen vermittelt, wenn man sie nicht im Gespräch zwischen Filmemacher und Protagonisten ansprechen kann?

Wir möchten dabei einen Fächer unterschiedlicher Spielarten aufspannen. Die Bandbreite reicht von klassischen beobachtenden Dokumentarfilmen über episodische Filmerzählungen bis hin zu experimentellen Formen.

Junge Doks

Die Nonfiktionale setzt bewusst auch einen medienpädagogischen Akzent. In der Reihe Junge Doks werden Filmvorführungen speziell für Schulklassen unterschiedlicher Alterstufen angeboten. Das Programm wird von der Auswahlkommission aus den eingereichten Filmen zusammengestellt. Eine gesonderte Einreichung für die Junge Doks-Reihe ist nicht möglich.
 
Allgemeine Voraussetzungen

- Thematischer Bezug zum aktuellen Motto.  

- Die eingereichten Filme müssen deutschsprachig oder deutsch untertitelt sein.

- Es gibt keine Einschränkungen bei der Länge der Filme oder dem Produktionsjahr, neuere Produktionen werden jedoch bevorzugt.

- Folgende Formate können vorgeführt werden: DCP, Blu-ray.

- Der/die Filmemacher/in muss während der Nonfiktionale anwesend sein und im Anschluss an die Filmvorführung für ein Gespräch zur Verfügung stehen (in Ausnahmefällen kann ein anderes Teammitglied den/die Filmemacher/in vertreten). Die Nonfiktionale kommt für die Kosten der Unterbringung und eine Reisekostenpauschale auf.

- Die Einreichfrist ist der 30. November 2017

- Die Ansichtskopie (DVD) muss zusammen mit dem ausgefüllten Formular zur Filmanmeldung, einer Inhaltsangabe, der Stabliste und der Bio- und Filmographie des Regisseurs / der Regisseurin bis zu der obenstehenden Anmeldefrist an folgende Adresse geschickt werden:

        Nonfiktionale
        Oberländerstr. 32
        D-81371 München

Die Ansichtskopie wird nur zurückgeschickt, wenn ein frankierter Rückumschlag beigefügt wird.

Alternativ können Sie uns auch einen Online-Link zu Ihrem Film zusammen mit dem unterschriebenen Anmeldeformular und den weiteren Unterlagen an folgende Adresse schicken:

liebheit(at)nonfiktionale.de

Preise

- Der Nonfiktionale-Preis der Stadt Bad Aibling in Höhe von 2.000 € wird für einen außergewöhnlichen Film vergeben, der vor dem Hintergrund des Festival-Mottos besonders überzeugt.
- Die herausragende Montage eines Film wird in Form eines hochwertigen Sachpreises ausgezeichnet.
- Der Bürgerpreis in Höhe von 750 € wird von Schülern des Gymnasiums Bad Aibling vergeben.
- Alle Filme des regulären Programms, die die allgemeinen Voraussetzungen erfüllen, laufen im Wettbewerb.
 
Bei Rückfragen können Sie sich gerne an uns wenden: info@nonfiktionale.de