Echt-Zeit

Ein Film kann das Leben eines Menschen in weniger als 90 Minuten erzählen. Er kann aber auch die Flüchtigkeit eines einzigen Moments festhalten, ihn aus dem Zeitfluss herauslösen. Gerade im dokumentarischen Erzählen stellt das Element Zeit eine besondere Herausforderung dar. Wie lässt sich filmisch etwas fixieren, was sich unbeirrt im Fluss befindet? Wie lässt sich Vergangenes oder Zukünftiges, Stillstand oder rasanter Wandel dokumentarisch erfassen?

Unter dem Motto Echt-Zeit wurden auf der Nonfiktionale 2009 Dokumentarfilme gezeigt, die sich durch einen besonderen handwerklichen oder konzeptionellen Umgang mit der Zeit auszeichnen.