Fr, 23. September, 19.00 Uhr


D 2011, 25 Minuten,

Regie: Boris Tomschiczek
Kamera: HP Fischer
Ton: Stefan Ravasz
Schnitt: Andreas Maluche
Produktion: megaherz Film und Fernsehen
Produzenten: Franz X. Gernstl,
Fidelis Mager
Redaktion Servus TV: Walter-Maria
Seitz-Krautstorfer


Erika Stucky ist Sängerin, Akkordeonistin und eine ungewöhnliche Künstlerin: Sie mixt Schweizer Volksmusik mit Jazz, Soul und Rock. Als Tochter von Schweizern in San Francisco geboren, zieht sie als Kind mit der Familie zurück in die Alpen und wächst in einem Bergdorf im Wallis auf. Hier lernt sie traditionelles Liedgut kennen und begeistert sich fürs Jodeln, verliert aber auch nicht ihre amerikanischen Wurzeln. Der Film geht der Frage nach wie aus zwei Identitäten, der Schweizerischen und der Amerikanischen, eine werden kann.


„Art overtakes reality, reality overtakes art … or whatever.” ONE ROOM MAN ist ein
experimentelles Portrait der britischen Rock´n Roll Legende Kevin Coyne.
Das Team und Kevin Coyne lassen sich für eine Nacht in einen Raum einsperren. Die Kameras laufen ohne Unterbrechung und Kevin Coyne war es freigestellt zu tun, was er will. Aus Kevin Coyne´s Idee heraus, dass einem Menschen ein einzelner Raum genügt, improvisiert der Bluessänger beinahe bis zur totalen Erschöpfung und reflektiert das Leben und seine Musik. „I started off like Laurence Olivier and now I am reduced to silence ... almost.” So wie sich der Künstler dieser One- Room-Situation aussetzt, so muß sich auch der Zuschauer mit diesem künstlichen Raum auseinandersetzen. Am Ende werden beide, Kevin Coyne und der Betrachter, befreit. Kevin Coyne in einer großartigen Performance in einer One-Room-Situation.


Preise:
Silberner Centaur, Message to Man International Film Festival, St. Petersburg, Russia, 2003

Vier Singles um die 70 machen eine Weltreise auf einem Kreuzfahrtschiff. Sie teilen sich einen Tisch im Bordrestaurant. 5 Monate verbringen sie auf See. Bei gemeinsamen Unternehmungen und in Gesprächen auf dem Lido- Deck kommen sie einander näher. Sie freunden sich an und sprechen über ihre Erwartungen ans Leben und ihre Träume. Ein Film darüber, dass die Sehnsucht nach Liebe und Partnerschaft mit den Jahren nicht aufhört.


Inmitten der westfälischen Provinz hat der unermüdliche Priester Sri Paskaran den größten tamilischen Hindu-Tempel Europas errichtet. 2002 wurde er umgeben von Industrieanlagen in Hamm-Uentrop eingeweiht. Der Film begleitet den Priester in seinem geschäftigen Tempelalltag und bei seinen Vorbereitungen zum jährlichen Tempelfest. 20.000 Besucher werden wieder erwartet. In der Nachbarschaft pflegen die Einheimischen ihre eigenen Traditionen. Irene verkauft in der Imbisstube Currywürste und Bauer Exsternbrink hat inzwischen eine heilige Kuh im Stall stehen. Ein Neben- und Miteinander zweier Welten.


Preise:
Das „e“ für den besten Dokumentarfilm, Filmfest Eberswalde – Provinziale, 2009

Ein Tag mit drei Frauen. Alle Anfang bis Mitte dreißig, wohnhaft in München,
Akademikerinnen, erfolgreich im Beruf - vor ihrer Schwangerschaft. Eine
Zustandsbeschreibung zwei bis drei Jahre nach der Geburt ihrer Kinder. Wie
hat sich ihr Leben geändert, im Beruf, in der Beziehung?


WAS WIRD BLEIBEN..., wenn die Menschheit von der Erde verschwinden würde? Was hinterlassen wir und was könnte man daraus lesen? Was bleibt von moderner Technik, von Kunstwerken, von einem Volk oder von der Menschheit? Eine Bestandsaufnahme über unseren Wunsch nach Unsterblichkeit. Ein dokumentarisches Filmessay über die Fragilität unserer Zivilisation und über den kurzen Ausschnitt der geologischen Zeit, in der wir zu Hause sind.


Preise:
Preis der Jury der Cinarchea Kiel, Int. Archäologie Film Fest, 2010
Publikumspreis in Silber Cinarchea Kiel, Int. Archäologie Film Fest, 2010
Förderpreis Dokumentarfilm des FFF Bayern, Dokfest München, 2010