12. bis 15. März 2026

Filme 2026

Aaaah!

FR 2022, 5 Min.

Osman Cerfon

Der Animationsfilm komponiert aus dem Laut „Aaaah“ eine lustige Sinfonie aus Überraschung, Schmerz, Wut, Angst und Freude.

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Der Animationsfilm komponiert aus dem Laut „Aaaah“ eine lustige Sinfonie aus Überraschung, Schmerz, Wut, Angst und Freude.

Stab

Buch und Regie: Osman Cerfon
Ton: Denis Vautrin, Arnaud Kalmes
Montage: Catherine Aladenise

Vorführungen

Sonntag 15. März 2026 14:15 (Familienprogramm)

Accidental Animals

D 2024, 10 Min.

Leila Fatima Keita, Felix Klee

Was passiert, wenn Esel, Hunde oder Spinnen zufällig die Linsen von Google-Streetview-Kameras kreuzen? Eine tierphilosophische Betrachtung in Zeiten von Navigations-Apps und Algorithmen.

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Eine staubige Landstraße in Polen – ein Klick, und wir bewegen uns ein paar digitale Meter weiter. In der Ferne spitzen ein paar Gebäude über die Baumwipfel, von links springt ein Feldhase auf die Schotterpiste. Diese Szenerie ist ein Standbild aus dem Internet. Flüchtige Momente, unbeabsichtigt festgehalten von den 15 Kameras des Google-Street-View-Autos. Im beiläufigen Fokus: Hunde, Spinnen, Esel, Vögel. Die digitale Kartografierung der Welt bis in die  entlegensten Ecken unserer Erde hält auch Lebewesen fest, die bei dieser Erkundung eigentlich keine Rolle spielen und deren Gesichter durch den Algorithmus teils sogar unkenntlich gemacht werden, als wollte man ihre Persönlichkeitsrechte schützen. Leila Fatima Keita und Felix Klee ergründen diese versehentlichen Aufzeichnungen menschlicher und nichtmenschlicher Interaktion mittels spielerischer Montage und stellen dabei tiefgreifende Fragen nach Hierarchien, Koexistenzen und Wertigkeiten im digitalen Zeitalter.
 

Preise

Best Student Documentary, Tirana International Film Festival; Best Visual Experience, FUSE - Film Under Severe Experiment (2025)

Stab

Buch, Regie, Animation:Leila Fatima Keita, Felix Klee
Sprecher*in: Jana Baldovino
Produktion: HFF München

Vorführungen

Sonntag 15. März 2026 14:00 (Hauptprogramm)
Freitag 13. März 2026 10:30 (Schulprogramm)

Air Horse One

CH, B 2025, 21 Min.

Lasse Linder

Zwischen Training und Wettkampfstätten wird Legacy durch die ganze Welt geflogen. In eindrücklichen Bildern zeigt der Film das Jetset-Leben eines Pferdes.

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„Was für ein privilegiertes Leben mein Mädchen doch führt!“ Die fünfzehnjährige Stute Legacy ist eines der höchstdotierten und erfolgreichsten Pferde im Springreiten. Auf der Jagd nach Siegen wird sie von Turnierstätte zu Turnierstätte rund um den Globus geflogen – natürlich alles in der First Class des Pferdetransports. Doch hinter all dem Glanz und Glamour liegt die kühle Welt der Optimierung, eine Maschinerie aus Laufband, Training, Physiotherapie und Zuchtverbände-Ranking. Lasse Linder gibt einen außergewöhnlichen Einblick in das Jetset-Leben eines Hochleistungspferdes.

Preise

Bester Kurzfilm, Zürcher Filmpreis (2025)

Stab

Regie: Lasse Linder 
Kamera: Robin Angst
Ton: Lise Bouchez, Jean-François Levillain 
Montage: Daniel Loepfe 
Produktion: Dynamic Frame, White Boat Pictures & Black Boat Pictures
Redaktion: SRFSchweizer Radio und Fernsehen

Vorführungen

Sonntag 15. März 2026 14:00 (Hauptprogramm)

Another Life

A 2019, 72 Min.

Jan Prazak

Alex hört im Spinnennetz gefangene Fliegen schreien und päppelt verletzte Möwen auf. Sich mit Tieren zu verbinden, fällt dem Einsiedler, der fest an die Gleichwertigkeit aller Lebewesen glaubt, leicht. Bei Menschen hingegen wird es
für ihn kompliziert.

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Für Alex gibt es keine Vergangenheit und keine Zukunft. Der Einsiedler hat sein Leben auf das Jetzt ausgerichtet und teilt sein kleines, chaotisches Reich mit Dutzenden tierischer Mitbewohner. Hier, fernab von anderen Menschen, an der rauen irischen Küste, gilt das Gesetz vom Fressen und gefressen Werden nicht. Denn Alex glaubt fest an die Gleichwertigkeit aller Lebewesen – von der Fliege, die er aus einem Spinnennetz befreit, bis hin zu den verletzten Seevögeln, die er hingebungsvoll aufpäppelt, um ihnen wieder die Freiheit zurückzugeben. Sich mit Tieren zu verbinden, fällt ihm leicht. Bei Menschen hingegen wird es für den Sechzigjährigen kompliziert. In Jan Prazak findet Alex jedoch einen einfühlsamen Gesprächspartner, der sich Zeit für seinen Protagonisten nimmt. Nach und nach öffnet Alex sich vor der Kamera, und Bruchstücke einer komplizierten Vergangenheit kommen schließlich an die Oberfläche. Der Film taucht tief in seinen Alltag ein – und überlässt uns eine Antwort auf die Frage, was im Leben wirklich zählt, selbst.

Stab

Buch, Regie: Jan Prazak
Kamera: Angelika Spangel
Montage: Barbara Seidler
Sounddesign: Ken Rischard, Jón Geirfinnsson, Benedikt Palier
Produktion: Filmakademie Wien, Needlework Productions

Vorführungen

Samstag 14. März 2026 16:15 (Hauptprogramm)

Streams

Archiv der Zukunft

A 2023, 92 Min.

Jörg Burger

Im Naturhistorischen Museum in Wien wird mit akribischer Energie gesammelt und geforscht. Zu den rund 30 Millionen Objekten kommen ständig neue hinzu: Sie werden präpariert, sortiert, katalogisiert - in der Hoffnung, dem Vergangenen Antworten über die Zukunft zu entlocken.

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Ausgestopfte Säugetiere, in Formaldehyd getränkte Reptilien, Schubladen voller aufgespießter Insekten: Das Naturhistorische Museum in Wien beherbergt rund 30 Millionen Objekte. Seit der Kaiserzeit wird hier mit akribischer Energie gesammelt und geforscht. Ständig kommen neue Exemplare hinzu: tote Natur, die präpariert, sortiert, katalogisiert werden will. Bevor sie ganz verschwindet, gilt es, sie zu archivieren – eine Mammutaufgabe. Joerg Burger führt uns mit seiner Kamera durch die verschiedenen Abteilungen. Schicht für Schicht legt er die sonst unsichtbar bleibende Arbeit der Mitarbeitenden und ihren Umgang mit den Tieren, die sie in den Sammlungen beherbergen, frei: wie den Aufbau eines Dinosaurierskeletts nach dem neuesten Stand der Forschung, das Präparieren einer frisch eingelieferten Löwin oder die DNA-Analyse ausgestorbener Tierarten. Durch das Konservieren und Untersuchen von Vergangenem erhoffen sich die Forscherinnen und Forscher Antworten auf das Leben und Überleben in der Zukunft und vermessen dabei auch unseren Blick auf Mensch und Natur im Jetzt neu.
 

Stab

Buch, Kamera, Regie: Joerg Burger
Ton: Joseph Nikolussi, Johannes Schmelzer-Ziringer, Andreas Hamza
Montage: Dieter Pichler
Produktion: Navigator Film 

Vorführungen

Samstag 14. März 2026 10:30 (Hauptprogramm)

Bergfahrt – Reise zu den Riesen

CH 2023, 97 Min.

Dominique Margot

In 250 Millionen Jahren haben sie vieles kommen und gehen sehen - die Alpen. Dominique Margot zeigt in fantastischen Aufnahmen die Größe und Schönheit der Berge und ist dabei weit entfernt von einem heimattümelnden Alpenbild.

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Die Alpen. Sie haben ihr eigenes Leben, waren unheimlich und fremd, bis der Massentourismus sie scheinbar untertan machte, aber meist nur rücksichtslos ausbeutete. Langsam findet ein Umdenken statt. Forschende, Künstlerinnen und Künstler, Philosophinnen und Philosophen versuchen, sich dem Wesen der Berge auf neue Weise zu nähern. Sie spiegeln die gegensätzlichen Ansätze in einer Zeit, in der Werte neu definiert werden und der Wandel aktiv gesucht werden muss. In fantastischen Aufnahmen ist ein Film über die Größe und Schönheit der Berge entstanden, weit entfernt von einem heimattümelnden Alpenbild oder einer Dokumentation mit erhobenem Zeigefinger. Ein Film, der den Bergen Respekt zollt und zeigt, dass der Mensch nicht das Maß aller Dinge ist. Imposante Bergpanoramen und -impressionen wechseln sich dabei mit kreativen, kontemplativen und wissenschaftlichen Passagen ab und schaffen anregende und aufregende Perspektiven auf die hochalpine Bergwelt.

Stab

Buch, Regie: Dominique Margot
Kamera: Simon Guy Fässler, Pascal Reinmann
Ton: Gina Keller, Jacques Kieffer
Montage: Christoph Schertenleib
Produktion: maximage

Vorführungen

Sonntag 15. März 2026 16:15 (Hauptprogramm)

Streams

Checker Tobi 3 – Die heimliche Herrscherin der Erde

D 2025, 93 Min.

Antonia Simm

Checker Tobi und Antonia Simm sind zu Gast

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Checker Tobi erforscht in seinem dritten Kinofilm das Element Erde. Dabei gerät er in sein bisher persönlichstes Abenteuer. Denn diesmal fordert er sich selbst heraus! Tobi und Marina entdecken beim Ausmisten seines Kellers eine alte Videoaufnahme: Darin moderiert der achtjährige Tobi eine selbst erfundene Show über die Erde in unseren Böden – und stellt seine allererste „Checker-Frage“: Wer hinterlässt die mächtigsten Spuren im Erdreich? Die Suche nach der Antwort führt ihn in die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt Madagaskars, tief in den Permafrostboden Spitzbergens und auf die Spuren der alten Maya nach Mexiko. Erst als er erkennt, was alle Böden miteinander verbindet – und was das mit uns zu tun hat –, kann er seinem größten Herausforderer - sich selbst - eine Antwort geben. 

Stab

Buch, Regie: Antonia Simm
Checker Tobi: Tobias Krell
Kamera: Johannes Obermaier
Ton: Peter Wuchterl-Ammer
Montage: Florian Kohlert
Produktion: megaherz 
Redaktion: BR

Vorführungen

Sonntag 08. März 2026 13:30 (Familienprogramm)

Die fliegenden Tiere

D 2025, 19 Min.

Lea Zitzenbacher

Phil, Ida und Emily sind schwer erkrankt und verbringen viel Zeit bei Ärzten und im Krankenhaus. Dank Stift und Papier bewahren sie sich den Zugang zu magischen Welten, in denen Einhörner fröhlich wiehern und Hunde fliegen können.

Die Produzentin Antonia Nicola Winkler ist anwesend

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Phil, Ida und Emily sind schwer erkrankt und verbringen viel Zeit bei Ärzten und im Krankenhaus. Dank Stift und Papier bewahren sie sich den Zugang zu magischen Welten, in denen Einhörner fröhlich wiehern und Hunde fliegen können.

Stab

Buch und Regie: Lea Zitzenbacher
Kamera: Pola Zuk
Ton: Lukas Huber
Montage: Gianna Staude
Musik: Ava Rabiat
Produzentinnen: Amalia Starrach, Antonia Nicola Winkler
Produktion: Filmakademie Baden-Württemberg

Vorführungen

Sonntag 15. März 2026 14:15 (Familienprogramm)

Die toten Vögel sind oben

D 2022, 83 Min.

Sönje Storm

Ein Bauer als leidenschaftlicher Naturforscher und Fotograf. Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts wird Jürgen Mahrt zum Chronisten des Artensterbens in seiner norddeutschen Heimat.

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Jürgen Mahrt ist Bauer. In den 1880er Jahren geboren, wird er Zeuge zweier Weltkriege und einer noch weitreichenderen globalen Katastrophe: des Artensterbens. In seiner norddeutschen Heimat beginnt er systematisch Vögel und Insekten zu beobachten und zu sammeln. Für eine Fotokamera verkauft er sogar Teile des Landes, das seine Familie seit Generationen bewirtschaftet. Die private Sammlung aus Tierpräparaten, Fotografien und Tagebüchern wird hundert Jahre später an verschiedene Hamburger Museen überführt. Im Austausch mit den dort arbeitenden Expert*innen legt Sönje Storm die Hintergründe und Schichtungen des außergewöhnlichen Lebens ihres Urgroßvaters frei. So hingebungsvoll wie Jürgen Mahrt die Fauna seiner Umgebung in Dioramen und sorgsam kolorierten Fotografien festhielt, so behutsam inszeniert seine Urenkelin diese Schätze in ihrem Film. Im Wechselspiel der damaligen und heutigen Schauplätze werden sie zu sprechenden Zeugnissen einer Zeit, in der ein visionärer Landwirt seiner Bestimmung folgte und die Welt um sich herum mit den Augen eines Naturforschers betrachtete.

Preise

Goldene Taube im Deutschen Wettbewerb, DOKLeipzig (2022); Preis der ökumenischen Jury, Achtung Berlin Filmfestival (2023), Wild Women Award, Innsbruck Nature Film Festival (2023)

Stab

Regie: Sönje Storm
Kamera: Alexander Gheorghiu
Ton: Roman Pogorzelski
Montage: Halina Daugird
Musik: Dominik Eulberg, Bertram Denzel, Henry Reyels
Produktion: stormfilm produktion 

Vorführungen

Donnerstag 12. März 2026 19:00 (Hauptprogramm)

Streams

El Cacique

D, COL 2017, 90 Min.

Markus Lenz

Der Kampfhahn El Cacique ist Don Juanchos ganzer Stolz. Noch ein letztes Mal soll er sich beweisen, bevor sein alter Herr ihm die Freiheit schenken will. Mit ruhiger, beobachtender Kamera begleitet Markus Lenz die Beziehung dieser beiden Persönlichkeiten.

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Der Wind streicht durch die Blätter eines uralten, magischen Baums, das Meer umspült die Küste einer karibischen Insel. Hier lebt Don Juancho mit seinen Tieren. Sein ganzer Stolz ist aber der Kampfhahn El Cacique, den er hingebungsvoll pflegt und trainiert. Für Don Juancho ist der einäugige El Cacique kein bloßer Besitz, sondern Teil einer Welt, in dem Nähe und Gewalt, Fürsorge und Opfer untrennbar verbunden sind. Ein letztes Mal soll der Hahn in der Arena kämpfen, bevor ihm die Freiheit versprochen wird. Während das Festland Kolumbiens von Bürgerkrieg und gesellschaftlichem Wandel geprägt ist, folgt die Insel ihren eigenen Rhythmen, Mythen und Stimmen. Mit ruhiger, beobachtender Kamera öffnet der Film den Blick auf einen Mikrokosmos, in dem die Institution des Hahnenkampfs tief verwurzelt ist und Tiere wie El Cacique zu gefeierten Stars werden. 

Stab

Buch, Regie, Kamera, Montage: Markus Lenz
Ton: Jorge Luis Cañon
Montage: Anika Simon
Produktion: Dokomotive

Vorführungen

Freitag 13. März 2026 14:00 (Hauptprogramm)

Streams

From Ecuador With Love

ECU, D 2025, 9 Min.

Jonathan Brunner

Fließbandarbeit statt Blumenromantik. Die Kamera taucht tief ein ins Innere einer ecuadorianischen Rosenfarm, in der makellose Schönheit im Dienst des globalen Warenhandels steht.

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„Lasst Blumen sprechen!“, so ein Klassikerslogan der Floristikbranche. Doch was würden uns etwa die erlesenen, langstieligen Rosen, die in unseren Vasen landen, erzählen? Ein Produkt, das wie kein anderes für Romantik und Schönheit steht, ist am Ende eben vor allem das – ein Produkt. Aus der Perspektive der Pflanzen beobachtet der Film die Prozesse auf einer ecuadorianischen Rosenfarm. Dicht gepresst und nach Makellosigkeit sortiert, werden die Rosen für den Transport in den globalen Norden vorbereitet. Mit routinierten Handgriffen werden sie in Fließbandarbeit geschnitten, zurechtgezupft, gemessen und verpackt. Dank der bestechenden Bilder wie auch der präzisen, zugleich aber für Assoziationen durchlässigen Montage wird man Rosensträuße ab jetzt wohl mit anderen Augen sehen.
 

Preise

Bester Schnitt/Kurzfilm, Deutscher Kamerapreis (2025)

Stab

Regie:  Jonathan Brunner
Kamera: Hanno Mertin
Montage: Anjuna Hartmann
Ton: Martin Sánchez
Produktion: Incine Universitario

Vorführungen

Sonntag 15. März 2026 14:00 (Hauptprogramm)

Im Land der Wölfe

D 2023, 102 Min.

Ralf Bücheler

100 Jahre nach ihrer Ausrottung kehren die Wölfe nach Deutschland zurück, in ein Industrieland voller Menschen. Wie reagieren wir darauf? Und was wissen wir wirklich über das Leben dieser Tiere? Ralf Bücheler zeichnet ein komplexes
Bild dieser Koexistenz, die so viele Facetten aufweist wie sie Wandlungen mit sich bringt.

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100 Jahre nach ihrer Ausrottung sind die Wölfe nach Deutschland zurückgekehrt, in ein Industrieland voller Menschen. Die Landnahme der Raubtiere fordert uns heraus. Verwaltung, Wissenschaft und Landwirtschaft agieren in einem Klima, das kennzeichnend ist für unsere Gegenwart: Polarisierend wie auch polemisch wird über Wölfe debattiert. Dabei sind sie bloß Mitbewohner, keine Menschenfresser. Ralf Bücheler folgt der Diskussion filmisch in ihrer ganzen Breite. Mit Videomaterial aus Kamerafallen und den Aussagen von Forscherinnen, Schäfern, Politikerinnen, Naturschützern und anderen zeichnet „Im Land der Wölfe“ ein unaufgeregtes, komplexes Bild dieser Koexistenz, die so viele Facetten aufweist, wie sie Wandlungen mit sich bringt. Im Mittelpunkt: ein mystisch aufgeladenes Tier, über das viele eine starke Meinung haben, das aber die wenigsten wirklich kennen. 

Preise

Audience Choice Award, Seoul International Eco Film Festival (2024); Popularity Award, Most Important Issue Award, Blue Planet Future Festival Busan (2024); Horst-Stern-Preis für den besten Naturfilm, 20. Ökofilmtour – Brandenburgisches Festival des Umwelt- und Naturfilms (2025)

Stab

Buch, Regie: Ralf Bücheler
Kamera: Daniel Schönauer
Sounddesign: Paul Mayer
Montage: Anja Pohl
Produktion: if… Productions 
Redaktion: ZDF/3sat

Vorführungen

Samstag 14. März 2026 19:30 (Hauptprogramm)

Im Prinzip Familie

D 2024, 91 Min.

Daniel Abma

Drei Erziehende organisieren in Schichtarbeit das Leben der Kinder einer Wohngruppe. Zwischen Gruppenalltag, Schule, Jugendamt und Eltern geben sie ihr Bestes, um ein geborgenes Zuhause zu schaffen. 

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Ein Haus am See, Idylle am Waldrand. Hier arbeiten die Erziehenden einer Wohngruppe im Schichtdienst für „ihre“ Kinder. Denn deren Eltern gelingt es nicht, ihrer Fürsorgepflicht nachzukommen. Dafür tun die Betreuenden alles, um den Kindern rund um die Uhr familiäre Geborgenheit und Stabilität zu bieten. Sie lesen vor, spielen Karten, erinnern an Pflichten oder Aufgaben und halten Streit, Wut und Traurigkeit aus. Sie begleiten den Schulweg und feiern gemeinsam kleine und große Erfolge. Immer wieder gibt es bei ihren Schützlingen Rückschläge, Mobbing und Ausraster - und die Sehnsucht nach der „echten“ eigenen Familie. Die Erziehenden leisten eine unverzichtbare Arbeit, von der kaum jemand Notiz nimmt. Mit großer Sensibilität und auf Augenhöhe mit allen Protagonist*innen – Erwachsenen wie Kindern –- beobachtet der Film den Gruppenalltag. Dass Momente von Überschwang beim Plantschen im See und Tränen beim Telefonat mit der Mutter so eng verwoben sind, macht den schmalen Grat zwischen Geborgenheit und seelischer Versehrtheit bewusst.

Preise

(Auswahl): Nonfiktionale-Preis der Stadt Bad Aibling (2025); Deutscher Dokumentarfilmpreis (2025); Bayerischer Filmpreis (2025); Deutscher Kamerapreis – Kategorie „Kinodokumentarfilm“ (2025), Goldener Spatz – Kategorie „Non-Fiktion – Langfilm“ (2025)

Stab

Buch, Regie: Daniel Abma
Kamera: Johannes Praus
Montage: Jana Dugnus
Ton / Sounddesign: Alexandra Praet, Roman Pogorzelski
Musik: Henning Fuchs
Produktion: Bandenfilm 
Redaktion: RBB, ARTE

Vorführungen

Donnerstag 12. März 2026 09:00 (Schulprogramm)

Streams

Mausetot

NL 2024, 30. Min.

Originaltitel: Zo dood als een pier

Sara Kolster

Während die Kinder in der Erde graben, sprechen sie über ihre Vorstellungen vom Leben, vom Tod und vom Abschiednehmen. 

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Der Tod gehört zum Leben dazu. Das wissen auch die Schülerinnen und Schüler einer Amsterdamer Grundschule. Doch es sind in kurzer Zeit gleich zwei ihrer Lehrerinnen gestorben. Das nimmt die Kinder ganz schön mit. Zuhause und im Schulgarten, wo sie viel über den Kreislauf des Lebens lernen, sprechen sie über die Vergänglichkeit und das Abschiednehmen.

(Deutsch eingesprochenes Original)

Stab

Buch und Regie: Sara Kolster
Kamera: Jean Counet, Daan Veldhuizen & Maarten Kramer
Montage: Bobbie Roelofs
Sound Design: Huibert Boon
Musik: Darius Timmer

Vorführungen

Freitag 13. März 2026 09:00 (Schulprogramm)

Mr. Night has a day off

LT 2016, 2 Min.

Ignas Meilunas

Warum verändert die Nacht den Tag? Na, wenn dir was nicht gefällt, dann verändere es einfach.

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Warum verändert die Nacht den Tag? Na, wenn dir was nicht gefällt, dann verändere es einfach.

Stab

Buch, Regie: Ignas Meilūnas
Ton: Kipras Dominas
Musik: Marius Meilūnas

Vorführungen

Freitag 13. März 2026 09:00 (Schulprogramm)

Oro Blanco

D 2018, 23 Min.

Gisela Carbajal Rodriguez

Jeden Morgen zieht Flora mit ihren Lamas hinaus in die Berge. Doch die Tiere werden immer dünner und die Landschaft trockener, weil Konzerne für den Lithiumabbau das letzte Süßwasser der argentinischen Wüste verbrauchen.

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Trockenheit, endlose Salzseen und raue Winde prägen das Gebirge im Nordwesten Argentiniens. Jeden Morgen zieht Flora mit ihren einhundert Lamas hinaus in die Berge, um Weideland zu finden. Mutter Natur, die „Pachamama“, versorgt Mensch und Tier seit Generationen. Doch nun ist etwas im Wandel. Die Tiere werden immer dünner, die Landschaft immer trockener, das Wasser in den Brunnen immer salziger. Die Hochebene der Salinas Grandes birgt eines der größten Lithiumvorkommen der Welt. Um es abzubauen, saugen die Konzerne das letzte Süßwasser aus der Wüste. So bedroht der Rohstoffhunger der Batterieindustrie das Überleben der indigenen Gemeinschaften. „Oro Blanco“ erzählt bildgewaltig vom Leben in und mit einer kargen Natur und von der Angst vor einer Zukunft ohne Lebensgrundlage. 

Preise

Finalist Studenten-Oscar® in der Kategorie „Bester ausländischer Dokumentarfilm“

Stab

Regie: Gisela Carbajal Rodríguez
Kamera: Rina Zimmering
Ton: Nuno Rodrigues
Montage: Robert Vakily
Produktion: HFF München

Vorführungen

Samstag 14. März 2026 21:45 (Hauptprogramm)

Preisverleihung

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Am Sonntag, dem 15. März 2026, um 20:00 Uhr senkt sich der Vorhang für die 18. Festivalausgabe der Nonfiktionale. 

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Stab

Musikalisch wird der Abend begleitet von “The Strawberry Moon” - warme, schmeichelnde, lebendige Folk- und Popmusik.

Feine 2stimmige Arrangements mit Gitarrenbegleitung - Irmi Haager, Maria Kröll und Marinus Schmid!

Vorführungen

Sonntag 15. März 2026 20:00 (Veranstaltungen)

Ramboy

CH 2022, 30 Min.

Matthias Joulaud, Lucien Roux

Cian hat Sommerferien. Sein Großvater möchte, dass er auf einer entlegenen irischen Insel die Arbeit als Schäfer kennenlernt. Cian fügt sich, obwohl er lieber mit seinen Freunden Fußball spielen würde -und stellt überrascht fest, was in ihm steckt.

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Cian hat Sommerferien. Sein Großvater möchte, dass er auf einer entlegenen irischen Insel die Arbeit als Schäfer kennenlernt. Cian fügt sich, obwohl er lieber mit seinen Freunden Fußball spielen würde -und stellt überrascht fest, was in ihm steckt.

(deutsch eingesprochenes Original)

Preise

Special Mention, DOKLeipzig (2022); Bester Jugendfilm, IDFA (2022); Prix Découverte de la Critique Française, Poitiers Film Festival (2022); Special Mention, Olympia International Film Festival for Children & Young People (2022)

Stab

Regie und Kamera: Matthias Joulaud, Lucien Roux
Ton: Yatoni Roy Cantu
Montage: Selin Dettwiler
Produktion: Akka Films

Vorführungen

Sonntag 15. März 2026 14:15 (Familienprogramm)

Space Dogs

A, D 2017, 88 Min.

Elsa Kremser, Levin Peter

Die Straßenhündin Laika wurde als erste Erdenbewohnerin ins All entsendet. Den Wiedereintritt in die Atmosphäre überlebte sie nicht. Doch einer Legende nach wirkt ihr Geist noch heute unter den Moskauer Streunern weiter, denen die Kamera durch ihren Alltag auf Augenhöhe folgt.

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Die Straßenhündin Laika wurde als erste Erdenbewohnerin ins All entsendet. Den Wiedereintritt in die Atmosphäre überlebte sie nicht, doch einer Legende nach wirkt ihr Geist in den Moskauer Streunern weiter. „Space Dogs“ folgt zwei Straßenhunden auf Augenhöhe durch ihr Moskauer Revier. Die Tiere sind Überlebenskünstler, gewappnet für eine alles andere als heimelige Umgebung. Die Kamera begleitet ihre Streifzüge, Rangkämpfe und die unermüdliche Suche nach Nahrung – und zeigt ihren teils brutalen Alltag in eindrucksvollen Bildern. Originalaufnahmen aus der Zeit der sowjetischen Raumfahrt-Ära ziehen eine zweite Ebene in die Erzählung ein. Eine Geschichte zwischen Freiheit auf der Straße und Fremdbestimmung in Gefangenschaft, zwischen Unsichtbarkeit und schmerzvollem Ruhm. „Dieser Film ist voll von Erfahrungen, die man so noch nicht gemacht hat und voll von Bildern, die man so noch nie gesehen hat.“ (Jury-Begründung des Wiener Filmpreises)
 

Preise

(Auswahl): Wiener Filmpreis – Bester österreichischer Film, Viennale (2019); Beste Bildgestaltung, Diagonale (2020); Special Jury Award, FIDOCS Chile (2019); Bester Dokumentarfilm, Bolzano Film Festival (2021)

Stab

Buch, Regie: Elsa Kremser, Levin Peter
Kamera: Yunus Roy Imer
Ton: Simon Peter, Jonathan Schorr
Montage: Jan Soldat, Stephan Bechinger
Musik: John Gürtler, Jan Miserre
Produktion: Raumzeitfilm

Vorführungen

Freitag 13. März 2026 19:30 (Hauptprogramm)

Stille Beobachter

D, BG 2024, 95 Min.

Eliza Petkova

Eine Katze springt über einen Toten und wird fortan als Vampir betrachtet. In einem Esel wohnt angeblich die Seele des Sohnes einer Dorfbewohnerin. Mit viel Liebe zum Detail zeichnet Eliza Petkova das Portrait eines von Aberglauben beherrschten Dorfes - erzählt aus dem Blickwinkel der Tiere.

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Eine Katze, die zum Vampir erklärt wird, ein Esel, der als verhext gilt – in einem abgelegenen bulgarischen Bergdorf regiert der Glaube an das Übernatürliche. Durch die Augen von sechs Tieren – Matsa, Mila, Kirka, Belushka, Belka und Gosho – zeichnet Filmemacherin Eliza Petkova das Bild einer kleinen Dorfgemeinschaft und ihrer Traditionen. Hier geht die wechselseitige Abhängigkeit der Tier-Mensch-Beziehungen Hand in Hand mit Mythen und Omen. Althergebrachte Lebensweisen kollidieren mit der zunehmenden Einsamkeit eines langsam aussterbenden Dorfes. Auf liebevolle, stille Weise wird uns eine Welt am Rande des Vorstellungsvermögens eröffnet. Ein klangvoller, poetischer Film, in dem der anthropozentrische Blick gebrochen wird und die Tiere geerdeter wirken als die Menschen.

Preise

Bester Dokumentarfilm, DOK.fest München (2025); Bester Dokumentarfilm, Beste Regie, Beste Musik, National Film Festival „Vasil Gendov“ (2025)

Stab

Buch, Regie, Montage: Eliza Petkova
Kamera: Constanze Schmitt
Ton, Sounddesign: Hannes Marget
Montage: Hannes Marget
Produktion: Wood Water Films, Red Carpet Films
Redaktion: rbb/ARTE

Vorführungen

Samstag 14. März 2026 14:00 (Hauptprogramm)

Tiere und andere Menschen

A 2017, 88 Min.

Flavio Marchetti

Hingebungsvoll nehmen sich die Mitarbeitenden des Wiener Tierschutzhauses ihrer Schützlinge an. Ob Dackel, Storch oder Schimpanse - alle finden hier Fürsorge, Pflege und ein Zuhause. Ein einfühlsamer Film über die Haltung von Tieren
und ihren Menschen.

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„An und für sich ist der Hund nie schuld“, erklärt ein Mitarbeiter des Wiener Tierschutzhauses einem aufgebrachten Anrufer. An diesem Zufluchtsort, seit 170 Jahren in Betrieb und eines der ältesten Tierheime Europas, finden rund 1.000 Tiere ein neues Zuhause: ausgesetzte Hunde und Katzen, beschlagnahmte Exoten, verletzte Wildtiere. Die Kamera begleitet Tierärztinnen und Pfleger, ohne eingreifende Kommentare oder Interviews, bei der Betreuung und Vermittlung sowie der Pflege und Behandlung der Tiere. Immer wieder drückt sich in berührenden Momenten die Wertschätzung aus, die sie ihren Schützlingen entgegenbringen. Wenn dem Kakadu aus einem Kinderbuch vorgelesen und der Schimpansin ein Strohhalm für den Lieblingssaft gereicht wird, wird klar, dass die Würde der Tiere das Richtmaß für die Mitarbeitenden ist. Ein einfühlsamer Film über die Haltung von Tieren und ihren Menschen.
 

Preise

3sat-Dokumentarfilmpreis, Duisburger Filmwoche (2017)

Stab

Buch: Katharina Mückstein
Buch, Regie: Flavio Marchetti
Kamera: Michael Schindegger
Ton: Hjalti Bager-Jonathansson
Montage: Natalie Schwager
Produktion: La Banda Film

Vorführungen

Donnerstag 12. März 2026 10:30 (Schulprogramm)
Freitag 13. März 2026 16:15 (Hauptprogramm)

Streams

Unter Pflanzen – Ein Perspektiven-wechsel

CH 2025, 66 Min.

Antshi von Moos

Spielende Hummeln und Pflanzen, die sich unterhalten. Antshi von Moos nimmt uns mit auf eine faszinierende Entdeckungsreise zwischen Labor und Kunstinstallation und lässt uns über die verborgenen Interaktionen zwischen Pflanzen, Insekten und Menschen staunen.

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Auf der Suche nach dem „Heiligen Gral der Botanik“ – dem Stoff, der Pflanzen von Menschen gesteuert zum Blühen bringt – wähnt sich das Forschungsteam unter der Leitung der Umweltsystemwissenschaftlerin Prof. Dr. De Moraes kurz vor dem Durchbruch. Unterdessen besucht die Biologin und Autorin Florianne Koechlin verschiedene Labore Europas und erklärt, wie Pflanzen, Pilze, Insekten und Mikroben miteinander kommunizieren. In den einzigartigen Installationen des Künstlerduos Gerda Steiner und Jörg Lenzlinger wiederum geraten die Grenzen zwischen Kultur und Natur ins Schwimmen. Alle Protagonist*innen des Films eint eines: ihre Leidenschaft für die komplexen Interaktionen von Pflanzen – Lebewesen, die über viele Jahrhunderte gemeinhin als Organismen niedrigeren Rangs betrachtet wurden. Aber ist es nicht höchste Zeit, dass wir als selbsternannte „Krone der Schöpfung“ unsere Wahrnehmung der Pflanzenwelt endlich überdenken?

Preise

DOK.talent Award, DOK.fest München (2022); Dokumentarfilmpreis Alexis Victor Thalberg-Stiftung – für Regie & Ton, Kamera und Musik (2025) 

Stab

Buch, Regie, Ton: Antshi von Moos
Kamera: Pascal Kohler
Ton: Kathleen Moser
Montage: Manuel Viktor Troxler, Myriam Flury
Produktion: Mira Film, ZHdK Zürich
Redaktion: SRF, SRG SSR

Vorführungen

Freitag 13. März 2026 21:45 (Hauptprogramm)

Vermenschlichung

D 2018, 5 Min.

Samira Alizadehghanad

Eine experimentelle Ergründung der Dreiecksbeziehung Mensch - Baum – Papier anhand von kunstvoll ineinander verwobenen Bild- und Tonfragmenten.

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Spielerisch unternimmt „Vermenschlichung“ einen Perspektivwechsel: Wie wäre es, ein Baum zu sein? Die Wahrnehmung verlagert sich weg vom Menschen hin zum inneren Erleben des Baumes, eines verwurzelten, stillen, aber dennoch lebendigen Wesens. Welche Bedürfnisse könnte er haben? Welche Kraft ruht in ihm? Wie erlebt er seine im Boden verankerte Präsenz, ohne das eigene Schicksal lenken zu können? Wie die Metamorphose zu Papier? Mittels kunstvoll ineinander verwobener Bild- und Tonfragmente wagt der Film ein ebenso fantasievolles wie berührendes Gedankenexperiment.

Preise

3. Preis, 28. Kunstausstellung NATUR - MENSCH

Stab

Regie, Animation, Montage: Samira Alizadehghanad
Kamera, Montage: Roland Cremerius
Ton: Luca Christmann, Johannes Handschuh

Vorführungen

Sonntag 15. März 2026 14:00 (Hauptprogramm)

Vogelperspektiven

D 2022, 106 Min.

Jörg Adolph

In den letzten 60 Jahren hat Deutschland fast die Hälfte seiner Vögel verloren. Höchste Zeit, sich dagegen zu stemmen – mit unermüdlichem Aktivismus oder mit Poesie. Eine vielstimmige Erkundungsreise in die beeindruckende Welt der Vögel und die Niederungen der Naturschutzarbeit.

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In den letzten 60 Jahren hat Deutschland fast die Hälfte seiner Vögel verloren. Ihre Lebensräume zu erhalten und die Politik für die Themen Artenschwund und Biodiversität zu sensibilisieren, das hat sich Bayerns ältester Naturschutzverband, der LBV, auf seine Fahnen geschrieben. Jörg Adolph hat den LBV-Vorsitzenden Dr. Norbert Schäffer zwei Jahre lang begleitet. Beharrlich und ständig im Austausch mit anderen Fachleuten, Politik und Zivilgesellschaft kämpft der Ornithologe für sein Herzensanliegen, den Naturschutz. Ganz anders der Zugang des Verlegers und Autors Arnulf Conradi. Voller Poesie spricht er über die Leidenschaft und die meditative Dimension der Vogelbeobachtung. Der Film nimmt uns mit zu einer vielstimmigen Erkundungsreise. Atemberaubende Aufnahmen aus der  faszinierenden Welt der Vögel werden mit Einblicken in die Niederungen der Naturschutzarbeit kontrastiert. Ein eindringlicher filmischer Appell, die Augen zu öffnen für die Schönheit der Welt und den Ernst der Lage. 

Stab

Buch, Regie, Ton: Jörg Adolph
Kamera: Daniel Schönauer
Montage: Anja Pohl
Ton: Jörg Elsner
Produktion: if… Productions
Redaktion: SWR, BR

Vorführungen

Sonntag 15. März 2026 10:30 (Hauptprogramm)

Streams

Whale Power

D 2021, 3 Min.

Felix Klee

Ein humorvoll-apokalyptischer Revenge-Essay. Der animierte Speedrun durch die Geschichte des Walöls mündet in einem historischen Twist, bei dem die Rache der Wale auf die Moderne herunterregnet. 

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Ein humorvoll-apokalyptischer Revenge-Essay. Der animierte Speedrun durch die Geschichte des Walöls mündet in einem historischen Twist, bei dem die Rache der Wale auf die Moderne herunterregnet. 

Stab

Buch, Regie: Felix Klee, Emil Klattenhoff
In-Game Kamera: Johannes Danner 

Vorführungen

Freitag 13. März 2026 10:30 (Schulprogramm)

where we used to swim

D 2019, 8 Min.

Daniel Asadi Faezi

Einst war der Urmiasee der größte See des Mittleren Ostens – heute ist er fast vollständig einer Salzwüste gewichen. Essayistisch verknüpft der Film Fragmente aus Vergangenheit und Gegenwart und zeigt die verheerenden Folgen des menschlichen Eingriffs in die Umwelt.

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Wo früher Wasser war, zieht sich eine Salzwüste bis zum Horizont. Der Urmiasee, einst der größte See des Nahen Ostens, ist fast verschwunden – zurück bleiben Risse im Boden, Erinnerungen, Bilder, Spuren eines Lebensraums. In Daniel Asadi Faezis poetischem Kurzfilm-Requiem erscheinen die Menschen nur am Rand, während der See selbst zur Hauptfigur wird – als Körper, der austrocknet, als Stimme, die langsam verstummt. Seine Bedeutung und der Glanz von einst lassen sich nur noch dank alter Archivaufnahmen erahnen. In der Gegenwart hingegen zeigen sich die gravierenden Folgen menschlichen Handelns. Der Film nähert sich dem See in Fragmenten: Bilder der Vergangenheit treffen auf Gegenwart, Alltag auf Melancholie, Landschaft auf Erinnerung. 

Preise

Nachhaltigkeitspreis, Kurzfilmwoche Regensburg (2020); Lobende Erwähnung, Innsbruck Nature Film Festival (2020)

Stab

Buch, Regie, Kamera: Daniel Asadi Faezi
Montage: Narges Kalhor
Sounddesign: Andrew Mottl
Produktion: HFF München

Vorführungen

Samstag 14. März 2026 21:45 (Hauptprogramm)

Zooom

D 2024, 7 Min.

Hannah Jandl

Auf dem Platz sind die Fußballer des FC Español aus München ein buntes, inklusives Team. Und jenseits vom Platz? Um das heraus zu finden, braucht es ein wenig Magie. 

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Auf dem Platz sind die Fußballer des FC Español aus München ein buntes, inklusives Team. Und jenseits vom Platz? Um das herauszufinden, braucht es ein wenig Magie.

Stab

Buch, Regie, Montage: Hannah Jandl
Kamera, Montage: Katharina Schnekenbühl
Sounddesign, Musik: Hans Könnecke
Produktion: Internationale Filmfestspiele Berlin, HFF München

Vorführungen

Freitag 13. März 2026 09:00 (Schulprogramm)