Jury 2007

Helga Reidemeister

Geb. in Halle a. d. Saale. Studierte Malerei an der HfBK in Berlin, arbeitete anschließend als Sozialarbeiterin im „Märkischen Viertel“ in Berlin. 1973-78 Studium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb). Ihre Filme sind vielfach prämiert und ausgezeichnet. Seit 1988 unterrichtet sie an Filmhoch-
schulen im In- und Ausland. Seit 2001 ist sie Mitglied der Akademie der Künste Berlin. Zu ihren bekanntesten Filmen zählen: Von wegen Schicksal (1978/79, Deutscher Filmpreis in Gold), Mit starrem Blick aufs Geld (1983), Lichter aus dem Hintergrund (1998), Gotteszell (2001), Texas Kabul (2003/04).


Petra Felber

Geb. in Pietrasanta/Italien. Magister in Neuerer deutscher Literatur, Politikwissenschaft und Psychologie. Wiss. Hilfskraft und Editorin am MPI für psychologische Forschung. Freie Fernsehautorin und Redakteurin für Printmedien. Lehrtätigkeit und Projektbetreuung an der Filmakademie Baden-Württemberg und der HFF München Mitbegründung des Filmfestes Ludwigsburg. Seit 2002 Redakteurin für Dokumentarfilme beim Bayerischen Rundfunk, Schwerpunkt Nachwuchsproduktionen. Lehrbeauftragte der HFF München. Jurymitglied Deutscher Kurzfilmpreis.


Klaus Jörg Schönmetzler

Geb. in Bad Aibling. Studierte in München Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Germanistik. Arbeitete als Musik- und Kunstkritiker für mehrere Tages- und Fachzeitungen. Veröffentlichte zahlreiche Bücher und Publikationen, darunter auch Übersetzungen und Arbeiten für Bühne und Fernsehen. 1991 Kulturpreis der Stadt Bad Aibling. Er hält regelmäßig Fachvorträge zu Themen der Bildenden Kunst, Musik und Literatur, ist als Konzertveranstalter und Kurator tätig. Seit 1992 Kulturreferent des Landkreises Rosenheim, seit 2000 Dramaturg der Herrenchiemsee-
Festspiele. Seine private Leidenschaft gilt dem Kino.


Das Nonfiktionale- Team wurde 2007 unterstützt von:


Moderatoren 2007

Werner Ružička 

Geb. 1947. Studium der Gemanistik, Philosophie und Sozialwissenschaften in Bochum. Ab 1974 Leiter der kommunalen Filmarbeit in Bochum. 1978-82 Regie und Produktionsleitung beim dokumentarischen Langzeit-Projekt Prosper/Ebel – Eine Zeche und ihre Siedlung. Nach 1982 verschiedene Arbeiten für Fernsehen und Theater. Seit 1985 Leiter der Duisburger Filmwoche. Juror u.a. bei den internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen, den Österreichischen Filmtagen Wels und beim Adolf Grimme Preis. Lehraufträge für Dokumentarfilm, u.a. an der HFF München, sowie Goethe-Institut-Seminare u.a. in China und Israel.


Mark Stöhr

wuchs am Bodensee auf, floh vor vielen Jahren ins Ruhrgebiet und lernte Hochdeutsch. Seit 1997 rezensiert er für das Filmmagazin „Schnitt“ als verantwortlicher Redakteur Dokumentarfilme und arbeitete lange Zeit bei der Duisburger Filmwoche in der Organisation und Programmkommission. Nach einem Jahr in der Autorenschule Hamburg Berlin versucht er sich an erfundenen Geschichten, verdient momentan sein Geld in der Print- und Onlineredaktion des VfL Bochum und träumt vom UEFA-Cup.


Jens Christian Börner

Geb. 1970. Studium der Romanistik und Vergleichenden Literaturwissenschaft in Bonn und Lyon. Tätigkeiten beim SWR und bei ARTE. 1996/97 Wiss. Mitarbeiter an der Universität Bonn. Seit 1997 Studium an der HFF München (Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik). Seit 1999 Tonassistent bei zahlreichen Filmen, seit 2002 auch Regieassistent und Tonmeister. Mitherausgeber der Filmzeitschrift „Revolver“. Filme (Auswahl): Ortswechsel. Fünf Kapitel über einen Umbruch (2002), Hofmann und Söhne (2005), Ein Rebell in Passau (2007).