Reglement 2026
Programmgestaltung
Die Nonfiktionale zeigt deutschsprachige Dokumentarfilme und präsentiert sich jedes Jahr unter einem anderen Motto. Entscheidend für die Filmauswahl ist der thematische Bezug zum Motto. In unserem Programm streben wir eine Bandbreite filmischer Zugänge und inhaltlicher Facetten an. Besonders wichtig sind uns die Gespräche im Anschluss an die Vorführungen. Im Dialog zwischen Filmemachern, Branchenvertretern und Publikum werden die Filme diskutiert und Aspekte des Filmschaffens kritisch beleuchtet.
Motto 2026 "Mehr als der Mensch"
Ob Maß aller Dinge, Identifikationsfigur oder naheliegendes Sujet: In der Regel ist der Mensch das Zentrum der filmischen Erzählung. Doch weitet man den Blick, öffnet sich der Raum: Natur und Tier lösen sich aus dem Bildhintergrund. Sie können zu eigenständigen Protagonisten des Films werden oder treten mit Menschen in eine komplexe Beziehung.
Wie lassen sich Natur und Tier als Hauptfiguren in einem Dokumentarfilm etablieren? Wie gelingt es, eine ganz eigene Perspektive jenseits des anthropozentrischen Blickwinkels zu finden? Welche filmischen Mittel kommen dabei zum Einsatz? Wie lässt sich die ungleiche Beziehung zwischen Mensch und Natur darstellen? Welche Rückwirkung hat dies auf unser Selbstverständnis und unsere Wahrnehmung der Welt?
Mit unserem aktuellen Motto „Mehr als der Mensch“ suchen wir dokumentarische Arbeiten, die den Fokus weg vom menschlichen Handeln und Sein, hin zu Tier und Natur richten oder aber deren Verhältnis zum Menschen beleuchten.
Junge Doks
Die Nonfiktionale setzt bewusst auch einen medienpädagogischen Akzent. In der Reihe Junge Doks werden Filmvorführungen speziell für Schulklassen unterschiedlicher Alterstufen angeboten. Das Programm wird von der Auswahlkommission zusammengestellt. Eine gesonderte Einreichung für die Junge Doks-Reihe ist nicht möglich.
Allgemeine Voraussetzungen
- Thematischer Bezug zum aktuellen Motto.
- Die eingereichten Filme müssen deutschsprachig oder deutsch untertitelt sein.
- Es gibt keine Einschränkungen bei der Länge der Filme oder dem Produktionsjahr, neuere Produktionen werden jedoch bevorzugt.
- Folgende Formate können vorgeführt werden: DCP.
- Der/die Filmemacher/in muss während der Nonfiktionale anwesend sein und im Anschluss an die Filmvorführung für ein Gespräch zur Verfügung stehen (in Ausnahmefällen kann ein anderes Teammitglied den/die Filmemacher/in vertreten). Die Nonfiktionale kommt für die Kosten der Unterbringung und eine Reisekostenpauschale auf.
- Die Einreichfrist für Filme mit dem Produktionsjahr 2024 und früher ist der 15. Oktober 2025 und für Filme mit dem Produktionsjahr 2025 der 15. November 2025.
- Die Ansichtskopie (online-Link oder DVD) muss zusammen mit dem ausgefüllten Formular zur Filmanmeldung, einer Inhaltsangabe, der Stabliste und der Bio- und Filmographie des Regisseurs / der Regisseurin bis zu den obenstehenden Anmeldefristen an folgende Adresse geschickt werden:
Nonfiktionale
Oberländerstr. 32
D-81371 München
liebheit(at)nonfiktionale.de
- Die Ansichtskopie wird nur zurückgeschickt, wenn ein frankierter Rückumschlag beigefügt wird.
Preise
- Der Nonfiktionale-Preis der Stadt Bad Aibling in Höhe von 2.000 € wird für einen außergewöhnlichen Film vergeben, der vor dem Hintergrund des Festival-Mottos besonders überzeugt.
- Der Bürgerpreis in Höhe von 500 € wird von Schülern des Gymnasiums Bad Aibling vergeben.
- Alle Filme des regulären Programms, die die allgemeinen Voraussetzungen erfüllen, laufen im Wettbewerb.
Bei Rückfragen können Sie sich gerne an uns wenden: info(at)nonfiktionale.de